Die vier Bausteine eines guten Prompts
- Anweisung – was soll Reiner tun? „Fasse die wichtigsten Punkte zusammen.”
- Kontext – was muss Reiner wissen? „Das Projekt ist ein Mehrfamilienhaus in städtischer Lage.”
- Eingabedaten – womit soll er arbeiten? Der Vertragstext, der Bauzeitenplan, deine Stichpunkte.
- Formatvorgabe – wie soll das Ergebnis aussehen? „Als nummerierte Liste, maximal 7 Punkte.”
Die drei wirksamsten Techniken
1. Rolle zuweisen. Gib Reiner eine Perspektive – das steuert Stil, Ton und Fachtiefe:„Du bist ein erfahrener Bauleiter. Erstelle einen Inspektionsbericht für die Baustelle…”2. Beispiele mitgeben. Zeig Reiner ein, zwei Beispiele, wie das Ergebnis aussehen soll – er erkennt das Muster und hält sich daran. Besonders nützlich für wiederkehrende Formate wie Berichtsabschnitte oder Tabellenzeilen. 3. Ausgabe steuern. Format und Länge explizit machen:
„Erstelle eine Tabelle mit drei Spalten: Bauteil, Menge, Kosten. Maximal 15 Zeilen.”
Häufige Fehler
- Mehrdeutigkeit – vage Begriffe („das da”, „die Sache mit dem Vertrag”) durch präzise ersetzen
- Fehlender Kontext – ohne Hintergrund liefert die KI Allgemeinplätze
- Kein Fokus – grenze die Aufgabe ein, sonst schweift die Antwort ab
- Alles auf einmal – lieber zwei klare Aufträge nacheinander als ein unübersichtlicher
Iterieren statt perfektionieren
Der erste Prompt muss nicht sitzen. Prüfe die Antwort, schärfe nach („kürzer”, „als Tabelle”, „berücksichtige auch…”) und wiederhole – Reiner behält den Zusammenhang der Unterhaltung. Genau so arbeiten auch Profis.Abkürzung in Reiner
- „Prompt verbessern”: Klicke auf das Zauberstab-Symbol im Eingabefeld – Reiner formuliert deinen Entwurf zu einem besseren Prompt aus, bevor du ihn absendest.
📸 Screenshot: Eingabefeld mit hervorgehobenem „Prompt verbessern”-Symbol, davor/danach-Vergleich eines Prompts.

