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Du kannst eigene Assistenten bauen – maßgeschneidert auf die wiederkehrenden Aufgaben in deinem Büro. Das dauert keine zehn Minuten und braucht kein technisches Wissen.
📸 Arcade-Demo: Kompletter Durchlauf – neuen Assistenten anlegen, Prompt einfügen, testen, veröffentlichen.

Schritt 1: Grunddaten festlegen

Öffne „Assistenten” in der Sidebar und klicke auf Neuen Assistenten erstellen.
  • Icon und Farbe – damit dein Assistent in der Übersicht wiedererkennbar ist
  • Name – klar und eindeutig, z. B. „Stellungnahmen-Schreiber”
  • Beschreibung – ein Satz: Wofür ist der Assistent da?
  • Themen und HOAI-Leistungsphasen – helfen deinem Team, den Assistenten zu finden
  • Willkommensnachricht – die erste Nachricht, die der Assistent beim Start sendet

Schritt 2: Die Anweisung (Prompt)

Der Prompt ist das Herzstück – die Arbeitsanweisung, nach der dein Assistent jede Anfrage bearbeitet. Ein gutes Muster:
  1. Rolle – „Du bist ein erfahrener Tiefbauingenieur mit Schwerpunkt Entwässerung…”
  2. Aufgabe – was genau soll er tun?
  3. Format – wie soll das Ergebnis aussehen (Struktur, Länge, Ton)?
  4. Regeln – was soll er immer / nie tun?
Hilfe beim Formulieren findest du im Bereich Gut Prompten – oder du bittest Reiner um Hilfe dir einen optimierten Prompt zu schreiben. Mit Beispiel-Prompts (bis zu vier) gibst du typische Startanfragen vor, die dein Team anklicken kann.

Schritt 3: Wissen mitgeben (optional)

  • Dateien hochladen – z. B. eure Mustervorlagen, Checklisten, Standardtexte. Diese Dateien stehen nur diesem Assistenten zur Verfügung.
  • Wissen verknüpfen – Ordner und einzelne Dateien aus dem Bereich Wissen auswählen, damit der Assistent immer auf denselben Bestand zugreift
  • Links hinzufügen – Webseiten als Quellen

Schritt 4: Verhalten einstellen

  • Kreativität – Schieberegler von Deterministisch (hält sich streng an die Vorgaben – gut für Prüfungen und Protokolle) bis Kreativ (formuliert freier – gut für Texte und Ideen)
  • Modell – das Standardmodell passt meistens; für komplexe Analysen wähle ein gründlicheres Modell
  • Internet-Suche – an oder aus, je nachdem ob der Assistent nur mit deinem Wissen arbeiten soll

Schritt 5: Teilen

  • Privat (Standard) – nur für dich
  • „Assistent veröffentlichen“ – macht ihn für alle in deiner Firma sichtbar
Wichtig beim Teilen: Ein Assistent kann nur auf Wissen zugreifen, das seine Zielgruppe auch sehen darf. Verknüpfst du privates Wissen und willst den Assistenten dann veröffentlichen, fragt Reiner nach – „Wissensquellen entfernen?“ – und du entscheidest: Quellen entfernen und veröffentlichen, oder das Wissen zuerst für die Firma freigeben und den Assistenten danach teilen.
📸 Screenshot: Assistenten-Formular mit allen Feldern, Veröffentlichen-Schalter hervorgehoben.
Tipp zum Schluss: Teste deinen Assistenten mit zwei, drei echten Fällen aus dem Alltag, bevor du ihn veröffentlichst – und prüfe die Ergebnisse beim ersten Einsatz besonders sorgfältig.